Pressemeldungen

Kooperationsverträge geschlossen

Im letzten Jahr wurden Kooperationsvertäge geschlossen mit der

  • Grundschule an der Driebe in Königslutter (21.07.2015)
  • Evangelischen Waldschule Eichelkamp in Wolfsburg (07.10.2015)
<p style='margin:0;'>Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: (am Pult) Direktorin Frau Ruppert-Cöppicus von der Driebeschule in Königslutter und Tobias Henkel von der SBK (Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz)</p>

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Driebeschule

<p style='margin:0;'>Unterzeichnung des Kooperationsvertrages: (am Pult) Direktorin Frau Pfeffer von der Evangelischen Waldschule Eichelkamp in Wolfsburg und Tobias Henkel von der SBK (Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz)</p>

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Waldschule Eichelkamp

„Dom ist Wahnsinn in Tüten“

KÖNIGSLUTTER. Landesbischof Christoph Meyns besucht den Außerschulischen Lernort.

Von Sebahat Arifi, Braunschweiger Zeitung, 09.10.2015

Spätestens der intensive Geruch verschiedener ätherischer Öle macht unmissverständlich klar: Die zum Teil immer noch blühenden Pflanzen gehören zum Kräutergarten am Kaiserdom Königslutter. Während Birgit Heinz an dieser Stelle normalerweise Schülern oder Besuchergruppen die Bewandtnis der Heil- und Kräuterpflanzen erläutert, ist am Mittwoch prominenter Besuch vor Ort.

Landesbischof Christoph Meyns hört sich die Ausführungen zur Idee und Entstehung des Kräutergartens als Teil des Außerschulischen Lernortes Kaiserdom an. Zur Freude der beiden Leiterinnen, neben Heinz noch Christine Jahn, sei er der Einladung sehr schnell gefolgt.

Sie wollen über ihre mittlerweile fünfjährige „Erfolgsgeschichte“ berichten, wie sie sagen. „Daran arbeiten 14 Personen, die schon insgesamt über 200 Workshops gegeben haben“, wird Birgit Heinz später im Seminarraum über dem Domcafé erzählen. Und: „Mit den zum Teil schon ausgebuchten Workshops bis Ende des Jahres werden dann über 6000 Schüler den Außerschulischen Lernort besucht haben.“

Zahlen, die den seit gut einem Jahr im Amt befindlichen Landesbischof beeindrucken. Die von Christine Jahn geschilderten Ziele, mit dem Dom einen „Ort der Identifikation" für die Schüler zu schaffen, ihnen die Scheu vor diesem kirchlichen Raum zu nehmen, sie damit vertraut zu machen, sieht Meyns als erfüllt an. „Es geht nicht nur darum, ein Museum zu haben, sondern das Gebäude zu beleben und eine Verbindung zu den Menschen zu schaffen, die hier leben“, befindet er. „Diese Kirche ist einer unserer Schätze, sie ist der Wahnsinn in Tüten“, hatte Meyns zuvor über den Kaiserdom gesagt.

Wie der Lernort funktioniert und dass es ihn gibt, wolle er in der Landeskirche kommunizieren. Als Ergebnis eines Seminars mischen sich die Schüler ihre eigenen Teemischungen an. Die bekam der Landesbischof bereits fertig zusammengestellt als Geschenk – passend zum Wohlfühlnachmittag war es ein Wohlfühltee.

 

Der Lernort

Seit fünf Jahren gibt es den Außerschulischen Lernort Kaiserdom. 14 ehrenamtliche Mitarbeiter bieten Workshops zu unterschiedlichen Themenbereichen an.

<p style='margin:0;'>Der Blick durch das Mikroskop zeigt Landesbischof Christoph Meyns, wie so ein Blatt genau aussieht. Wie sie im Außerschulischen Lernort arbeiten, erläuterten (von links) die Leiterinnen Birgit Heinz und Christine Jahn sowie Mitarbeiterin Brigitte Reichwald.<br /> <i>Foto: Sebahat Arifi</i></p>

Der Blick durch das Mikroskop zeigt Landesbischof Christoph Meyns, wie so ein Blatt genau aussieht. Wie sie im Außerschulischen Lernort arbeiten, erläuterten (von links) die Leiterinnen Birgit Heinz und Christine Jahn sowie Mitarbeiterin Brigitte Reichwald.
Foto: Sebahat Arifi

 

Weitere Fotos auch unter: Galerie Dr. Meins zu Besuch

Fünf Jahre Außerschulischer Lernort wurde gefeiert:

„Der Kaiserdom macht Schule“

Der Stadtbüttel, August 2015

Rund 3000 Besucher erlebten in diesem Jahr bei herrlichem Sonnenschein das Domfest mit seinen vielfältigen Angeboten. Der Außerschulische Lernort am Kaiserdom zu Königslutter nahm das Domfest zum Anlass, sein fünfjähriges Bestehen zu feiern und insbesondere den Kindern und Jugendlichen die umfangreichen Möglichkeiten seiner Angebote erlebbar zu machen. Ein Kirchenraum als Klassenzimmer – das klingt nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. In dieser besonderen Atmosphäre haben bisher ca. 5000 Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Region in den vergangenen fünf Jahren die vielfältigen Angebote wahrgenommen.

<p style='margin:0;'>Die ALO-Teamleitung und Gäste im Kräutergarten am Kaiserdom probieren Holunderblütensaft</p>

Fünf Jahre Außerschulischer Lernort Kaiserdom waren ein guter Grund, darauf anzustoßen

Bürgermeister Alexander Hoppe und Tobias Henkel, Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz sowie Ortsbürgermeisterin Gisela Dittmar zeigten sich bei einem Rundgang begeistert von der Präsentation der Arbeit und dankten allen Mitarbeiterinnen des Außerschulischen Lernortes für ihre nachhaltige Arbeit am Kaiserdom. Mit einem frischen Trunk Holunderblütensaft, überreicht von Gaby Schwarz, wurde mit den beiden Projektleiterinnen Dr. Birgit Heinz und Christine Jahn auf weitere erfolgreiche Jahre angestoßen.

Den Besuchern präsentierte sich der Kräutergarten nicht nur in seiner wunderbaren Pracht, sondern die Duftorgel lud zum „Was ist was ?“ Schnuppern-Raten ein. Teemischungen und Badezusätze aus Kräutern zeigten Möglichkeiten, die Kräuter- und Heilpflanzen bieten. Das „Kräutermemory“ war nicht nur für die kleinen Gäste spannend und ein kleines Training für das Gedächtnis. Die Rallye durch den duftenden Kräutergarten faszinierte Jung und Alt. Auch für das leibliche Wohl der Besucher/innen war im Kräutergarten gesorgt. Schüler/innen der Wichernschule in Königslutter (früher Thilo-Maatsch-Schule), die bereits eine Kooperation mit dem Außerschulischen Lernort am Kaiserdom hat, verkauften köstliche Kuchen, die in der Genusswerkstatt der Wichernschule selbst gebacken worden waren. Im Kreuzganginnenhof konnte man in das Mittelalter zu Zeiten Kaiser Lothars und seiner Familie eintauchen und bekam einen Eindruck der geschichtlichen Angebote des Außerschulischen Lernortes. Dabei probierten insbesondere die jungen Besucher ganz praktisch aus, wie schwer die Ritter an ihrem Ritterhelm und Kettenhemd zu tragen hatten und konnten sich im Bogenschießen ausprobieren. Im Inneren des Kaiserdoms, mit Blick auf die wunderbaren Malereien, zeigten die Schablonenmalerinnen, wie die Domrestauratoren gearbeitet haben.

Unterstützung erhielten die Mitarbeiterinnen des Außerschulischen Lernortes dabei von Schülerinnen und Schülern der Realschule Königslutter. Sie brachten z. B. Löwen- und Engelschablonen auf Gipsplatten auf, und die Besucher staunten über die wunderbaren Ergebnisse. Der Schablonendruck auf T-Shirts war allerdings der Renner zum Jubiläum. Ein Fragenquiz zu den Malereien ergänzte die Angebote. Nach der Verlosung konnten die Siegerinnen und Sieger stolz ihre Gewinne, Schablonen mit Motiven aus dem Kaiserdom, entgegennehmen.

Im Kaiserdom lernen Schüler mit allen Sinnen

KÖNIGSLUTTER. Als außerschulischer Lernort ist der Kaiserdom in Königslutter in der ganzen Region gefragt. Dabei hat alles klein angefangen.

Von Sebahat Arifi, Braunschweiger Zeitung, 17.06.2014

Krönungszeremonie Kaiser Lothars

Die Schüler aus Wolfenbüttel spielten unter anderem die Krönungszeremonie Kaiser Lothars nach.
Foto: Sebahat Arifi

Mit einer Projektwoche vor vier Jahren hat es begonnen. Entstanden ist seither ein umfangreiches Angebot, das den Kaiserdom als außerschulischen Lernort etabliert hat. So wie an diesem Vormittag machen sich die Schüler vertraut mit dem historischen Raum, mit seiner Geschichte und der Bedeutung, die das romanische Gebäude bis heute weit über die Region hinaus hat.

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